4. Tag - Donnerstag, 8. Oktober 2026
08.10.2026
0655 Aufstehen
0700 Körperpflege
0715 1. Kaffee
0730 Morgenverpflegung
0805 Packen
0815 Anzugskontrolle
0830 technischer Dienst am Krad
0845 Pause
0900 Zündfunke
Mike trägt in vorbildlicher Weise die Ereignisse des Vortages vor. Ein guter Redner mit Witz im Vortrag, TOPP!
Das Tagebuch sucht einen Fahrer, rechts herum, links herum. Entscheidungsfreude? – Keine.
Mein Gedanke: „Ich nicht.“
Meine Handlung: „Ich nehme das Buch.“
Zündfunke:
Ein Gast, unser Hotelier, guter Mann, bringt wertvolle Beiträge und ist über unsere Truppe begeistert. Der Funke „Arche Noahs“, nein: „Noahs Arche“ wird wechselnd verlesen.
„Welches Tier sehen wohl andere in uns?“
Zeit zum Überlegen bis zum Nachtickern.
Dank der Guides an den Hotelier, danach Wegtreten in die Gruppen.
Conny gibt kurz & knapp den Ablauf des Tages bekannt.
Wegtreten an die Maschinen, Marschbereitschaft herstellen, Abmarsch gegen 09:31, grobe Richtung:
Bad Schandau – Grumbach – Steinbach – Reitzenhain – Grenze – kurz Tschechien – Grenze – Gasse - dann direkt auf der Grenze – Rothental – Grünthal – Olbernhau – Oberlochmühle – usw…..
Insgesamt 11 Grenzübertritte, nein, Grenzüberfahrten. So haben wir viele Grenzerfahrungen auf unterschiedlichsten Straßen erfahren. Eine tolle Erfahrung, und so gar nicht ‚grenzwertig‘!
Ach ja, Pausen haben wir auch gemacht. An einem Flugplatz z.B.: Ein Ort mit viel Platz und wenig Flug. Dort sahen wir Dinge von
- Michail Leontjewitsch Mil (Hubschrauber)
- Nikolai Iljitsch Kamow (Hubschrauber)
- Mikojan-Gurewitsch (MIG 21 Kampfjet)
- Sergei Wladimirowitsch Iljuschin (Passagierflugzeug Il-14)
- Weiterhin eine Schmalspurbahn für Kinder, Kaninchen und Ziegen.
Bei einem weiteren Stopp gab es Linsen-, Gulasch- und Knoblauchsuppe. Wer hat wohl den Knoblauch gegessen? Gut, dass ich „letzter Mann“ in der Gruppe bin.
Ach ja: wir haben auch Schwibbögen, Räuchermännchen, Nussknacker und Weihnachtspyramiden gesehen. Bis auf die Pyramiden gibt es die auch in unserer Gruppe:
- Peter kann arbeiten wie ein Nussknacker und versteht es perfekt, mit dem Hebelgesetz umzugehen. So verformte er Eisen an einer BMW, welches vollkommen kalt war.
- Bei Pausen stieg in unserer Gruppe auch manchmal weißer Rauch auf – Klaus, unser Räuchermännchen.
- Ja, und dann der Schwibbogen: Er zeigt dem Bergmann den Weg aus dem Stollen, durch das Mundloch findet er den richtigen Weg. Wir haben da eine Schwibbögin: hallo Conny!
- Du zeigst uns den Weg aus dem Stollen zum nächsten Ziel. Auch wenn die Stollen manchmal nicht die richtigen sind, Du findest immer das Mundloch. Danke!
- Das gilt natürlich auch für Micha. Er findet für seine Gruppe auch immer das richtige Loch.
Wiedervereinigung
Vollkommen ungeplant, kurz vor Bad Schandau: Gruppe 2 von rechts. Durcheinander. Wo ist mein Guide? Motorräder in meinem Rückspiegel. Einordnen, weiter durch ein mystisches Tal, ein Bach mäandert, begleitet von schroffen Felsen, die Elbe naht, der Regen auch. Tanken: morgen.
Unterkunft beziehen, tierisches Nachtickern, 19:00 Uhr Abendessen.
Ich schließe mit einem Zitat von Friedrich Schiller:
„Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“
Es ist Abend, und ich bin voller Lob für diesen Tag.
© Bernibärchen 2026












