Tagebuch der Teilnehmer an der Motorrad-Pilgerfahrt "Adlergebirge"
10.08.2025 – 16.08.2025
Vortreffen am 02.08.2025 im Haus Maria Immaculata in Paderborn
Wir, Bernd und Mechthild, waren auf das Vortreffen sehr gespannt.
Als Teilnehmer der Fahrt ins Adlergebirge über Himmelfahrt nach Himmelfahrt 2025 treffen wir uns zum ersten Mal. Bernd kennt Guide Tim bereits von der Tour in die französischen Alpen, ich fahre diesmal mit für mich ganz neuen Guides.
Schon die Anreise zum Vortreffen ein Himmelfahrtskommando?
Von einer Geburtstagsfeier, die wir vorzeitig verlassen haben, damit wir pünktlich in Paderborn sein können, (den Betrieb in Paderborn wegen Libori hatten wir eingeplant, die vielen Wohnwagenfahrer, die Baustelle auf der A2 und die gesperrte Auffahrt der A42 trafen uns unerwartet), kamen wir ein wenig gehetzt eine Minute nach 14:00 Uhr auf dem Parkplatz an. Guide Tim hat uns schon an der Tür erwartet. Er hat alle verspäteten „Schäfchen“ eingesammelt. Wegen des schlechten Wetters kam diesmal keiner mit dem Motorrad zum Vortreffen.
Im Raum Ignatius (gibt es einen besseren Schutzpatron für eine Motorradreise mit Pilgern mit PS, auf der es neben guter Gesellschaft immer auch Spiritualität und geistige Impulse gibt, als Ignatius?) trafen wir mit großem „Hallo“ auf alte Hasen und Neupilger/-innen.
Die zwei Tourguides, Willi und Tim, stellten sich der Gruppe vor und dann gab es ein fröhliches Mischen der Teilnehmer, indem wir uns zu diversen Themen in aufsteigenden Reihenfolgen im Stuhlkreis, sortiert, aufstellten.
- Entfernung zum Vortreffen
- Alter der Teilnehmer
- Alter des Motorrades
- Reichweite des Tankinhaltes
- Teilnahme an Fahrten von PmPS
- Durchschnittliche Jahres-Kilometer-Leistung mit dem Motorrad
- …
Für die Vollständigkeit müssten wir Tim befragen.
Die Zimmerbelegung wurde bekannt gegeben.
Danach stellte sich jeder einmal persönlich, sein Verhältnis zu seinem Motorrad und der fahrerischen Einschätzung vor und was die übrigen Mitpilger von jedem wissen sollten.
Zur Kaffeepause mit leckerem Streuselkuchen ging es dann in den Speisesaal.
Dort konnten in 3-4er Gruppen die Gespräche in lockerer Runde fortgesetzt werden.
Anschließend stillten Willi und Tim die Neugierde auf das, was uns an Rahmenplan vom 10.08.2025 bis zum 16.08.2025 erwartet.
Die Gruppeneinteilung wurde von den Guides vorgenommen.
Bernd und ich sind mit Heike-Maria, Hubert und Pete bei Willi. Ich freue mich über die Gesellschaft einer selbstfahrenden, weiblichen Mitfahrerin und sie auch.
Danach setzte sich jede Gruppe für sich zusammen. Willi erklärte uns seine geplanten Touretappen und Routen. Die Fahr-Reihenfolge wurde festgelegt und auch das Verhalten beim Fahren in der Gruppe: Versetztes Fahren, das Verhalten zum Aufschließen, das Kurvenfahren und das Achten eines Jeden auf seinen Hintermann bzw. seine Hinterfrau.
Danach ging es in der Großgruppe weiter:
Jedem wurde ans Herz gelegt, sein Motorrad noch einmal auf Fahrtüchtigkeit, Profiltiefe der Reifen etc. zu überprüfen, da den Gefährten eine Tour von ca. 2.000 km bevorsteht.
Die einzelnen Hotels wurden vorgestellt. Neben dem täglichen Tagesablauf erhielten wir mehr Einblicke zu dem Aufenthalt in Neratov und das geplante Zusammen-Treffen mit dem dortigen Pastor, Pfarrer Suchár, der sich mit Hilfe eines Dolmetschers Zeit für uns nimmt.
Dann kreiste das Tour-Tagebuch, statt einmal rum und noch einmal zu kreisen, nimmt Bernd das Buch direkt an sich.
Als Impuls bis zum nächsten Wiedersehen, gab es einen Gedanken von Wolfgang zum Pilgern:
Was ist MEIN Pilgern, was ist meine Sehnsucht?
Ja, da ist sie wieder: die Vorfreude auf eine Reise der etwas anderen Art.
Der Startpunkt unserer Tour ist Sonntag um 09:00 Uhr an der Kapelle zur Hilligen Seele. Von dort sind wir noch nie gestartet und so freuen wir uns darauf, Neues zu entdecken mit dem vertrauten Helmkreuz. Einige reisen schon einen Tag eher an, um die Fahrt am Sonntag gemütlich zu beginnen. Wir haben uns mit Heike-Maria verabredet zur gemeinsamen Anfahrt aus dem Hochsauerland.
Zur Abschiedsrunde wurde ein frisches „Fahr mit uns“ gesungen. Wie schön, wenn selbst in einer so kleinen Runde der Gesang sicher durch den Raum schwebt. Wir freuen uns schon auf das erste Laudate omnes gentes und das Gänsehaut-Feeling.
Nach herzlicher Umarmung zieht jeder wieder seiner Wege. Auf eine entspannte und fröhliche Tour mit anregenden Begegnungen, Impulsen und Gesprächen freuen sich mit der Linken zum Gruße
Bernd und Mechthild












