Neue Erfahrungen für Gashand, Geist und Seele

Pilgern mit PS, Helmkreuz am Morgen vor dem Zündfunken
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2026 | Korsika | Tour-Tagebuch - 4. Tag - Mittwoch, 17.06.2026

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4. Tag - Mittwoch, 17.06.2026
Etappe von Bastia nach Saint Florent

Die Nacht auf der Fähre war kurz, viel zu kurz. 5:30 Uhr Zimmer verlassen und zum Frühstück an Bord gehen. Der Zündfunke fiel kurz aus, weil das Motorengeräusch der Fähre alles übertönte. Der Aufruf, endlich zu unseren Moppeds zu dürfen, war sehr erlösend. Die Aussicht auf das „Abenteuer Korsika“ ließ sich erahnen, nach dem Blick auf die Insel von der Fähre aus!

Runter von Bord, tanken, kurze Besprechung, und – wie der Sauerländer zu sagen pflegt – „nuff, nuff auf’n Berg“.
 Die Straße ist sofort kurvig und der Ausblick von einem Aussichtspunkt ist sofort atemberaubend. Im frühen Morgendunst sieht das Schiff auf dem Meer unter uns ‚unwirklich‘ aus.
Unbeschreiblich und nur mit dem Herzen zu sehen.

Runter vom Berg = Kurve an Kurve. In einem kleinen Ort machen wir Kaffeepause und im kleinen Supermarkt daneben versorgen wir uns mit Obst und Wasser. Danach geht es weiter an der Küstenstraße entlang. Zwischendurch kleine Abstecher auf noch kleineren, engeren Straßen, die allerdings, wie sollte es anders sein, ganz kurvig sind. An den Straßenrändern begegnet uns… Achtung - Insider: „Schmetterlingskonfetti“. An der Küstenstraße begegnet uns das Dorfleben, immer durch dicke Schweller und 30er-Zonen zu erkennen. Ein Gewusel von Autos, Rollern und Menschen, die be- und entladen.

Am frühen Vormittag macht sich die kurze Nacht bemerkbar und es gelüstet uns nach Pause. Erst füllen wir unseren Wasserhaushalt auf, dann hat Daniela zu Fuß ein kleines Restaurant entdeckt, was zum frühen Mittag bereits die Küche geöffnet hat. Das war richtig und wichtig. Eine ausgedehnte Pause mit lecker frischem Salat hat uns für die Weiterfahrt gestärkt.
Wir sind weiter auf der Küstenstraße entlang… und Tim wäre nicht Tim … hätte er nicht das eine oder andere Wegstück extra kurvig geplant. Sozia steigt ab und mit Rückwärtsgang und Rangieren kommt auch unser größtes Mopped um die Kurve. Toll!

Am Ende des Tages, und es war ein frühes Ende – wir sind nämlich ausnahmsweise die erste Gruppe, die am Hotel ankommt – haben wir den ‚Finger‘ komplett umrundet, was bei uns fast zu einer ‚Kurvenallergie‘ geführt hat. Aber nur fast! 
Am Hotel angekommen, haben wir den Pool in Anspruch genommen und uns auf Normaltemperatur abgekühlt.

Vielen Dank für diesen, alle vergangenen und alle noch kommenden Tage!
Pilgereindruck von

Heike-MariaW

 

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